Hallo Frau Gruschka,
hier kurze Informationen über den Verlauf der Rauchentwöhnung: Am 2. Tag, stand mein Mann ziemlich unter Stress und hat gemeint, er müsste ausprobieren was die Behandlung bewirkt hat. Deshalb hat er sich eine angezündet. Wahrscheinlich auch um mich etwas zu reizen... Die Strafe kam sofort. Es ist ihm schlecht geworden nach 2 Zügen und es hat sich alles gedreht... Dann hat er sie sofort ausgemacht und demonstrativ im Aschenbecher stecken gelassen. So steht Sie übrigens immer noch auf unsere Terrasse im Aschenbecher. Er möchte das als Mahnung stehen lassen.
Seitdem hat er keine angerührt und einen sehr starken Willen gezeigt. Seit dieser Woche ist er wieder im Geschäft. Davor hatte ich ehrlich gesagt etwas Angst. Nicht jeder akzeptiert dass er aufhören will. Aber er hat sich durchgesetzt. Voller Stolz hat er berichtet, dass er zwar durch Gewohnheit manchmal seine Zigaretten sucht, oder auf die Terrasse geht, aber nicht weil er eine Zigarette braucht. Einfach weil er das eben Jahrzehnte lang gemacht hat. Bei seiner Tochter ist er bei einem Besuch automatisch in die Küche gegangen, hat das Fenster aufgemacht und dann erst registriert, dass er ja nicht mehr raucht.
Natürlich wird er im Geschäft von der Seite her beobachtet und jeder wartet eigentlich bloß darauf, dass er es nicht schafft. Aber er will und ist inzwischen dermaßen begeistert, dass er jedem von Ihnen erzählt. Seit heute morgen verteilt er auch Ihre Adressen. Langsam stellt sich auch heraus, dass viele bei ihm im Geschäft sich schon mit dem Aufhören beschäftigt haben und nur auf einen Anlass warten um damit anzufangen. Ich denke, wenn mein Mann es wirklich schafft, werden einige seine Kollegen zu ihnen kommen. Werbung betreibt er schon. Aber Sie wissen ja, man muss sich damit beschäftigen und sich mental darauf einstellen dann hat man eine Chance. Wir werden uns wieder melden.
Liebe Grüße, C. Schwarz-Blazek aus Esslingen
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